Living loud

Ich sitze jetzt im Hostel in Oban, habe gutes Internet, nix zu tun und habe beschlossen, für euch in den sauren Apfel zu beißen und auf meinem Tablet zu tippen. Es nervt mich jetzt schon, ich brauch eine Tastatur verdammt! Aber was tut man nicht alles für die wenn überhaupt drei Leute, die hier ab und zu reinschauen? :D (Im Ernst, wer tut sich das schon freiwillig an? ^^)

Aber zum wichtigsten: Mein Monat in Irland! Es war... eigentlich unbeschreiblich, aber ich will es trotzdem versuchen.
Angefangen hat alles in Maynooth. Wie in meinem letzten Eintrag schon erwähnt, habe ich dort auf einem Reiterhof mit ca. 14 Pferden gearbeitet (hat variiert). Ursprünglich sollte ich bis zum 3.3 da bleiben, doch es ist alles anders gekommen... Aber first things first.
Die Arbeit war.. ok, nichts allzu spannendes, Pferde füttern und Boxen ausmisten größtenteils. Angefangen haben wir um ca. 8:30 uhr, nachdem wir entspannt und ausgiebig gefrühstückt hatten. (Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber das Toastbrot hängt mir zum Hals raus!)
Dann Pferde füttern, zwei auf die Koppel bringen (Ja, tatsächlich, zwei von vierzehn...), manchmal auch noch die Schulponys rausbringen, dann ausmisten. Meistens waren wir um zwei Uhr fertig, mal früher, mal später. Dann gab es Mittagessen, meistens Fertigzeug, danach hatten wir frei. Ein paar mal sind wir nach Maynooth gefahren, zweimal auch nach Dublin und ich hatte mit Anna und Monica immer einen Heidenspaß! Danke für diese tolle Zeit ihr zwei!

Was das reiten anging.... Nunja.... Kaum jemand wusste etwas über die Pferde, die wir reiten sollten, und niemand hat sich dafür interessiert, wie gut oder schlecht wir reiten. Niemand hat mir je wirklich zugeschaut, und das erste Pferd, das ich reiten sollte, war eine Dreijährige. War auch ganz ok, allerdings ist sie ein paar Tage später ziemlich abgedreht, und ich hatte einen eindrucksvollen Blick auf ihren Bauch, als sie fast senkrecht vor mir gestiegen ist... Zum Glück war Monica da, um mir zu helfen. Jedoch war es auch ein ziemliches Problem, sie wieder einzufangen. Also bin ich zum Haus gerannt, um Hilfe zu holen. Das ganze hat niemanden interessiert und ich wurde recht bald wieder mit dem immer noch panischen Pferd allein gelassen um sie zu longieren, wobei sie immer wieder ausgebrochen und durchgegangen ist und mich quer über den Platz gezogen hat. Aber naja, passiert... Monica hat mir zum Glück nochmal geholfen.
Das war eine von vielen Situationen, warum Monica und ich beschlossen haben, früher zu gehen.
Mit der Zeit hat sich dann unser Plan gebildet: Monica würde am 18.2 nach Dublin in ein Hostel gehen, ich sollte am 21.2 nachkommen und wir wollten uns über couchsurfing einen Platz für die nächsten  paar Tage suchen. Das hat leider - oder besser zum Glück - nicht geklappt.
Dann würde Monica am Mittwwoch, den 25. für einen Tag nach Paris fliegen. Anna sollte ins Hostel nachkommen und am 26.2.2015, um etwa 6:30 Uhr morgens würde unser eigenes, kleines Abenteuer starten: Ein Roadtrip durch Irland!

Und dass die Spannung bestehen bleibt, erzähl ich davon morgen oder so, also haltet die Ohren steif und schaut nochmal rein

The best is yet to come!

5.3.15 18:27

Letzte Einträge: Es geht los..., Der Weg ist das Ziel..., Sendepause..., On the road again, Sendepause, klappe die zweite

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